c/o Ettenheimer Bürgerenergie windpark@ettenheimer-buergerenergie.de 07822-7892011

Der Windpark

Energie

Für die Ortenau

Über das Projekt

Bis 2022/2023 sollen die fünf Windenergieanlagen auf den Gemarkungen Ettenheim, Mahlberg und Kippenheim abgebaut und durch drei neue Anlagen an anderer Stelle ersetzt werden. Umsetzen werden dies drei Projektpartner: Ökostrom, Enercon und die Genossenschaft Ettenheimer Bürgerenergie. Hier finden Sie alle wesentlichen Informationen zu diesem Projekt kompakt zusammengefasst.

Warum werden die bestehenden Anlagen abgebaut?

Grund für das geplante Repowering ist das Alter der fünf Anlagen: Sie wurden vor rund 20 Jahren gebaut und sind mittlerweile technisch veraltet sowie reparaturintensiv. Zudem können sie den Wind weit weniger effizient nutzen als dies moderne Anlagen tun. Die erwartete durchschnittliche Stromproduktion des neuen Windparks Schnürbucks liegt bei mehr als 25 Millionen Kilowattstunden. Das ist vier Mal so viel wie die Stromproduktion des bestehenden Windfelds mit fünf Anlagen. Weiterer positiver Effekt der Neuplanung: Der Abstand der Anlagen zur Wohnbebauung in Wallburg, Münchweier und Ettenheimmünster kann auf rund 2.000 Meter erhöht und damit gegenüber dem heutigen Stand etwa verdoppelt werden. Auch der Abstand der nächstgelegenen Anlage zum Kippenheimer Ortsteil Schmieheim wird sich durch das Repowering deutlich erhöhen.

Die Standorte der neuen Anlagen

Der Windpark wird auf einem Höhenrücken zwischen den Gemeinden Ettenheim und Schuttertal entstehen. Einer der drei Anlagenstandorte liegt etwa 550 Meter östlich der Altdorfer Hütte, eine weiterer nochmals 600 Meter weiter in Richtung Osten. Die dritte Anlage soll nach dem Abbau der bestehenden Anlage auf Kippenheimer Gemarkung am gleichen Standort errichtet werden. Die Zufahrt zu den Baustellen wird von der Kreisstraße zwischen Wallburg und Münchweier erfolgen. Da die meisten Zufahrtswege bereits ausreichend gut ausgebaut sind, werden kaum zusätzliche Rodungen nötig sein.

Die Karte zeigt die Lage der bestehenden Anlagen, die Lage der geplanten Standorte und deren Abstände zur Wohnbebauung. Hier können Sie die Karte vergrößern.

Moderne Anlagentechnik

Die Anlagen werden von der Firma Enercon aus Aurich produziert. Vewendet werden soll der Typ E-160 mit einer Nabenhöhe von 166 Meter und einem Rotoblattdurchmesser von 160 Metern. Die Gesamthöhe der Anlage ist 246 Meter. Ein wichtiger Aspekt der von Enercon verwendeten Anlagentechnik ist der getriebslose Antrieb. Der macht die Anlagen insbesondere im unteren Teillastbereich effizienter und den Antriebsstrang nahezu wartungsfrei.

Ein Video zu der für den Windpark Schnürbuck vorgesehenen Anlage von Enercon finden Sie hier.

Platz sparender Aufbau

Für den Bau der Anlagentürme wird ein sogenannter Kletterkran eingesetzt und damit der Waldbestand geschont. Denn er rutscht mit dem wachsenden Turm nach oben und braucht so auf dem Boden sehr viel weniger Platz als ein herkömmlicher Schwerlastkran. Allein für dessen Ausleger werden rund 2.000 Quadratmeter freie Fläche benötigt. Auch der Transport und Aufbau eines Kletterkrans ist weniger aufwändig: Er wird in elf Standard-LKW auf die Baustelle geliefert und ist in einem Tag komplett gerüstet und hubbereit.